Lippenkorrektur

Lippenkorrektur

Viele Frauen wünschen sich vollere Lippen, die den Mund sinnlicher und attraktiver machen sollen. Schmale Lippen wirken oft streng, verschlossen und prüde. Dieser Ausdruck  verstärkt sich, wenn durch Alterungsprozesse das Unterhautfettgewebe abnimmt, das Lippenrot schmaler wird und zusätzlich Fältchen auf der Oberlippe entstehen.

Eine Lippenvergrößerung (Lippenaugmentation) kann durch verschiedene Verfahren erreicht werden.

Operativ: 
Um eine optische Vergrößerung der Oberlippe zu erreichen, wird ein kleiner Schnitt an der Unterkante der Nase bis zu den Nasenflügeln durchgeführt und etwas Haut entnommen. Dadurch wird die Oberlippe leicht nach oben gezogen, so dass mehr Lippenrot sichtbar wird. Möglich ist auch das Verpflanzen von Hautstreifen oder das Einbringen von Implantaten. Durch die operative Methode wird ein dauerhaftes Ergebnis erreicht.

Durch Unterspritzen:
Häufiger ist eine Lippenvergrößerung durch das Einspritzen von sogenannten "Fillern". Eine Lippenunterspritzung wird meist mit Eigenfett oder abbaubaren natürlichen Substanzen (z.B. Hyaloronsäure oder Kollagen) durchgeführt. Die Füllsubstanz wird im mittleren Teil der Ober- bzw. Unterlippe in das Lippenrot eingespritzt. Der Effekt einer Lippenbehandlung mit Fillern lässt nach einigen Monaten nach.

  • Narkose:  örtliche Betäubung
  • Dauer des Eingriffs:  20 - 30 Minuten
  • Klinikaufenthalt:  ambulant
  • Heilungsverlauf:  Schwellungen und Blutergüsse, die im Laufe von einer Woche wieder abklingen. Rötung der Narbe lässt nach einigen Wochen nach. Nach 5 Tagen können die Operationsfäden gezogen werde.
  • Mögliche Komplikationen:  Nach der Behandlung können Schwellung, Rötung und leichter Juckreiz auftreten, die nach ca. einer Woche wieder verschwinden. Unnatürlich aufgeblähte "Schlauchbootlippen" sind auf eine zu große Menge von Füllmaterial zurückzuführen. Bei einigen Füllsubstanzen besteht die Gefahr einer allergischen Reaktion.
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