Wem die eigene Nase nicht gefällt, leidet darunter oft jahrelang. Die Nase ist dominanter Mittelpunkt unseres Gesichts und damit auch ein wichtiger Teil unserer Persönlichkeit. Die erfolgreiche operative Korrektur einer auffälligen Nasenform kann also für die Betroffenen sehr erleichternd sein und ihr Selbstwertgefühl deutlich steigern.
Die Rhinoplastik ist eine "Routineoperation", d.h. das Operationsverfahren ist seit Jahrzehnten ausgereift und eine Nasenkorrektur durch einen erfahrenen Operateur sehr erfolgversprechend.
- Operationsmethode: Schnitte im Naseninneren, Freilegen von Knorpel und Knochengerüst, Knochen und Knorpel werden neugeformt, die Nasenscheidewand ggf. gerade gerichtet. Für die Nähte werden selbstauflösende Fäden verwendet. Innere Nasengänge werden vorübergehend mit Röhrchen und Salbengaze geschient.
- Narkose: Meistens Vollnarkose, in Einzelfällen örtliche Betäubung
- Dauer des Eingriffs: ca. 1 - 2 Stunden
- Klinikaufenthalt: 1 - 7 Tage
- Heilungsverlauf: Innere Schienung der Nasengänge wird 1 Woche nach der OP entfernt. Die deutlich sichtbaren Schwellungen im Wangen und Unterlidbereich verschwinden innerhalb einiger Tage. Für die Dauer von 2 - 3 Wochen muss tagsüber eine äußere Kunststoffschiene getragen werden. In der ersten Zeit nach der OP sollte nachts der Kopf hochgelagert werden. Endgültige Form der Nase ist nach 3 - 4 Wochen zu erkennen.
- Mögliche Komplikationen: Schmerzen, Überempfindlichkeit, Blutungen, Infektionen, allergische Reaktionen, Verletzung des Tränenkanals, für die Dauer von einige Wochen Verminderung der Berührungsempfindlichkeit an Nase, Wangen und Oberlippe.