Arteriosklerose

Arteriosklerose und Fettstoffwechsel

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Der Anteil von Herz-Kreislauf-Erkrankungen an den Todesursachen in Deutschland ist im Vergleich zu Krebs- und anderen Erkrankungen sehr hoch. Dies zeigt die folgende Graphik sehr eindrucksvoll:

Herzinfarkt und Arteriosklerose wurden lange Zeit als typische "Männerkrankheiten" angesehen. Tatsächlich sind Frauen bis zur Menopause eigentlich kaum davon betroffen. Mit dem Beginn der Wechseljahre steigt jedoch das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung auch bei Frauen stark an und ist in höherem Lebensalter ebenso hoch wie bei Männern.

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Der Fettstoffwechsel ist ein wichtiger Risikofaktor bei der Entstehung der Arteriosklerose. Zusammen mit anderen Risikofaktoren wie Rauchen, erhöhtem Blutdruck oder Zuckerkrankheit können in den Arterien "Cholesterinablagerungen" entstehen, die letztendlich zu einem völligen Verschluss der betroffenen Gefäße führen. Dies kann die Ursache für Durchblutungsstörungen, Schlaganfall oder Herzinfarkt sein. Das LDL-Cholesterin ist - vereinfacht ausgedrückt - das "schlechte" Cholesterin, da es das Cholesterin in den Gefäßen ablagert, während das HDL-Cholesterin das "gute" Cholesterin für die Gefässe darstellt, denn es bewirkt den Rücktransport von Cholesterin aus den Gefäßen in die Leber.

In zahlreichen Studien konnte eindeutig gezeigt werden, dass das Risiko von Herz-Kreislauf- Erkrankungen unter Östrogentherapie vermindert wird. Der Schutz vor einer Arteriosklerose ist unter anderem dem positiven Einfluß der Östrogene auf den Fettstoffwechsel zu verdanken. Unter Therapie mit natürlichen Östrogenen nimmt das Gesamtcholesterin ab, das "gute" Cholesterin (der Schutzfaktor HDL-Cholesterin) steigt an, das "schlechte" Cholesterin (der Risikofaktor LDL-Cholesterin) sinkt, und das Verhältnis der beiden wird in einen günstigen Bereich verschoben.

Daneben werden weitere Risikofaktoren für eine Arteriosklerose günstig beeinflusst. So wirken beispielsweise Östrogene direkt auf die Gefässwände und bewirken eine Erweiterung der arteriellen Gefässe. Untersuchungen haben auch gezeigt, dass die Gabe von Östrogenen die Herzarbeit verbessern kann.

Ob und welche Therapie für Sie geeignet ist sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt/Ihrer Frauenärztin besprechen.

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