Nahrungsmittelergänzung

Bei der  Nahrungmittelergänzung wird zwischen ergänzenden Vitaminen und ergänzenden Mineralstoffen unterschieden.

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus des Körpers nicht selbst bilden kann und die deshalb in kleinen Mengen mit der Nahrung zugeführt werden müssen.
Bei einem Mangel an Vitaminen kann es zu Störungen im Stoffwechsel kommen und in Außnahmefällen sogar zum Tod führen. Überversorgungen sind dagegen nur selten gefährlich.

Die Mineralstoffe hingegen werden bei Aufbauprozessen und im Stoffwechsel des Menschen in geringen Mengen gebraucht und führen bei Mangel zu verschiedenen Störungen.

Kritisch ist die Zufuhr häufig bei Calcium, Eisen, Jod und möglicherweise Chrom. Der Bedarf kann schon durch eine Ernährung, die Gemüse und Vollkornprodukten enthält, gedeckt werden.
Außerdem kann über hartes Trinkwasser eine zusätzliche Zufuhr, besonders an Calcium und Magnesium, erreicht werden.

Bei einer ausgewogenen Ernährung wird normalerweise die empfohlene Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen leicht erreicht. Eine zusätzliche Einnahme in Form von Vitamin- und Mineralstoffpräparaten ist daher nicht nötig.
Da diese Präparate normalerweise harmlos sind und bei einer einseitigen Ernährung mit geringer Vitamin- und Mineralstoffzufuhr nur nützen können, sind sie aber nicht prinzipiell abzulehnen.

Sinnvoller ist dennoch eine ausgewogene Ernährung. In Zeiten von Stress bleibt eine gesunde Ernährung häufig auf der Strecke.
"Fast Food" steht an Stelle von ballaststoff- und vitaminreicher Kost.
Nahrungsmittelergänzung in Form von Vitaminen, Mineralien und anderen Vitalstoffen ist in diesem Fall sinnvoll, stellt jedoch,  keinen Ersatz für eine ausgewogenen Ernährung dar.

Man sollte soviel Obst und Gemüse wie möglich essen und mindestens 2-3 Liter am Tag trinken, möglichst Wasser.
Chemisch gesehen gibt es allerdings keinen Unterschied zwischen natürlichen und künstlich hergestellten Vitaminen und Mineralstoffen.

Wer braucht besonders viele Vitamine und Mineralstoffe?

  • Schwangere
  • Kranke Menschen oder Menschen, die häufig krank sind
  • Ältere Menschen
  • Menschen, die eine Diät machen
  • Menschen unter Stress
  • Frauen, die die Pille nehmen oder in den Wechseljahren sind

Vor allem Leistungssportler, aber zunehmend auch Freizeitsportler, nehmen Eiweiß und Proteine zu sich. Diese sollen den Muskel aufbauen und mehr "Power" liefern. Auch diese Nahrungsmittelergänzungen gibt es in verschiedenen Formen. Von Pillen, Pulvern und Tabletten wird der Markt regelrecht überschwemmt.
Vitamine, die man in verschieden Formen einnehmen kann, sind zum Beispiel:
Vitamin A (notwendig für das Sehen), Vitamin E (Schutzfunktion auf Zellmembrane), Vitamin C (Schutz vor Infektionskrankheiten).

Einige Beispiele für Mineralstoffe:
Magnesium (gut gegen Stress, mindert Herzschäden), Calcium (zur Regulation des Stoffwechsels, gut für Knochen und Zähne), Eisen (unterstützt die Blutbildung), Kalium ( gut für die Muskelstärke).

Wenn man sich nicht vollwertig ernährt, so dass man alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe durch die Nahrung erhält,  sind Nahrungsergänzungsmittel durchaus dafür geeignet, diesen Mangel auszugleichen.




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