Tantra - Verhütung

Die Meinung der östlichen Traditionen über Verhütung ist sehr einfach: es wird als eine Sache von persönlicher Meinung und Entscheidung angesehen. Vereinigt sich eine Frau mit einem männlichen Partner und wünscht geschwängert zu werden, dann wird dies auch aller Wahrscheinlichkeit nach geschehen; falls nicht, wird ihre Psyche den Samen ablehnen und es kommt zu keiner Schwangerschaft.

Nach Ansicht der Vertreter der Tantra-Methode könne eine gefühlvolle Frau selbst bestimmen, wann sie empfängnisbereit ist. Sie könne es an gewissen Veränderungen in ihren Emotionen  ("mütterlich") erkennen, an ihrem Körpergeruch, an den Vaginalsäften und an ihrer Sehfähigkeit.
Bemerkenswerterweise haben Forschungen ergeben, dass während der Ovulation Frauen besser sehen können.

Eine weitere Verhütungsmethode ist aus "tantrischer Sicht" die bewusste Kontrolle über die Ejakulation. Beim coitus obstructus wird die Ejakulation vermieden.

Beide Verhütungsmethoden sind sehr unsicher!

Das Unterdrücken des Samenergußes - Coitus Obstructus

Diese Methode ist am wenigsten zur Verhütung geeignet, da die Gefahr besteht, dass am Ende des Aktes dennoch eine kleine Menge Samen ungewollt ausfließt. Darüberhinaus kann das Hemmen der Ejakulation auf Dauer ungesund sein, denn es kann, nach fernöstlicher Sicht, zur Blockierung psychischer und körperlicher Kanäle führen, was einen "sexuellen Druck" zur Folge hat.

Dennoch ist das Wissen um diese Technik, bestehend aus Kontrolle über das Atmen, bestimmte Positionen bei der Vereinigung und Fingerdruck an gewisse Körperstellen zum Aufhalten des Ergusses, nützlich, nicht zuletzt zur Bewältigung des Problems der vorzeitigen Ejakulation oder beim Verlust der Männlichkeit.




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