Taoistische Gedanken

Taoistische Gedanken

Ein Tip vom taostischen Meister Tung

"Der Mann soll sich immer darum kümmern, dass die Frau zum Höhepunkt der Wonne durch Genuß kommt. Sobald er spürt, dass er schon ejakulieren wird, soll er einige wenige seichte Stöße seiner Waffe zwischen den Saiten ihrer Laute einleiten; diese Beischlafbewegungen sollen so sanft sein, als ob ein Kind an der Brust seiner Mutter lutscht. Dann soll er die Augen schließen und seinen Geist konzentrieren. Die Zunge soll er an den Gaumen drücken, den Rücken wölben und sich im Nacken strecken. Er soll die Schultern zusammenziehen und mit geschlossenem Mund tief durch die Nase atmen. Dies verhindert den Erguß und bewirkt, dass der Samen nach oben steigt. Jeder Mann ist fähig bewußt seine Ejakulation zu steuern. Wenn er mit einer Frau zehnmal schläft, wäre ideal den Samen nur zwei oder dreimal zu ergießen."

Ein anderer Text, bekannt als die Klassik der Unsterblichen

"Die Art und Weise wie der Samen aufzuhalten ist, damit er das Gehirn ernährt, ist diese: Sobald der Mann erkennt, dass er schon bereit ist zu ejakulieren, muß er mit Zeige- und Mittelfinger der linken Hand fest den Punkt zwischen Hodensack und Gesäß drücken und gleichzeitig tief einatmen, die Zähne zusammenpressen, den Atem aber nicht anhalten. Der Samen wird dadurch belebt aber nicht ergossen. Der Samen kehrt zurück, steigt auf und ernährt das Gehirn."

Ein weiteres Zitat aus einem taoistischen Text aus der Dynastie Tchang (618 - 907 unserer Zeitrechnung):

"Wenn ein Mann das Gefühl hat, er müsse schon ejakulieren, soll er seinen Mund schließen und weit die Augen öffnen. Vor allem soll er seinen Atem stabilisieren und ihn anhalten, solange es geht, aber er soll nichts gewaltsam tun. Mit Bewegungen der Ellbogen nach oben und nach unten kombiniert mit Bauchatmung, herrscht er über Atem und Samen. Die Wirbelsäule soll er dabei gerade halten. Falls nötig, soll er mit Zeige- und Mittelfinger der linken Hand den Punkt Pching-I (ca. 2,5 cm oberhalb der rechten Brustwarze) drücken, worauf er dann ausatmet und die Zähne gegeneinanderpreßt. Damit bewirkt er ein absolutes Zurückhalten des Samens. Dieser wird frei nach oben steigen und wohltuend auf das Gehirn wirken. Ein unkontrollierter Samenerguß ist eine Belastung für den Geist."

Bemerkenswerterweise werden hier körperliche mit psychologischen Techniken kombiniert. Jede bewusste Bewegung hilft bei der Meisterung der Konzentration.

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